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30.12.2009

Ohne Feuerwerk ins Neue Jahr

Der Weinheimer Marktplatz war bislang an Silvester immer eine beliebte "Abschussrampe" für Feuerwerkskörper. Das neue Sprengstoffgesetz verbietet allerdings das Abbrennen von Böllern in der Nähe von Fachwerkhäusern. Doch Stadt, Polizei und Feuerwehr stehen dem Verbot skeptisch gegenüber, da es kaum zu kontrollieren sein dürfte.


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29.04.2008

La Riserva dei Vendicari

Das Riserva Naturale Oasi faunistica di Vendicari ist ein Naturreservat an der Südspitze Siziliens in der Provinz Syrakus. Es liegt zwischen Noto und Pachino um die Mündung des Flusses Tellaro und ist mit 1.450 ha das wichtigste Feuchtgebiet der Insel. Typisch sind die Pantani, die kleinen Seen in den Küstendünen.
Zuerst sollte in dieser Gegend eine Raffinerie entstehen. Nach Protesten der Umweltschützer wurden Pläne für eine große Feriensiedlung entwickelt. Unter Einschaltung internationaler Organisationen gelang es schließlich, das Gebiet 1977 zum Naturschutzgebiet und 1983 zum Naturreservat zu erklären.
Im sumpfigen Mündungsgebiet des Tellaro wachsen Binsen, Schilf und Riedgras. Auf den Mergel- und Sandböden entlang der Küste sind unter anderem Myrten, Zwergpalmen, Wacholder, Mastixsträucher sowie wilder Fenchel und Kamille zu finden.
Neben Füchsen, Kaninchen, Stachelschweinen und Sumpfschildkröten leben im Reservat je nach Jahreszeit bis zu 200 verschiedene Vogelarten. Für Zugvögel ist das Gebiet einer der wichtigsten Rastplätze im Mittelmeerraum. Ganzjährig zu beobachten sind zum Beispiel Löffler, Flamingos, Pelikane, Kraniche und Störche.
Im Hochsommer ist der Sandstrand südlich der Tellaro-Mündung beliebter Badeort der einheimischen Bevölkerung. Sehenswert ist der Torre de Vendicari, ein Aussichtsturm aus dem 15. Jahrhunderten.
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La splendida oasi faunistica si arricchisce con la rivolorizzazione della sua area archeologica. Al via l’opera per la riqualificazione delle antichissime vasche per la lavorazione del pesce.
Le vasche, in cui già duemila anni fa si lavorava il pesce come in un vero stabilimento ittico, arricchiranno il già unico territorio della riserva. L’azione per il loro recupero, volto a rendere anche quest’area fruibile per i visitatori, sarà condotto dalla Soprintendenza ai Beni culturali ed ambientali di
Siracusa in collaborazione con i dipendenti dell’Ente gestore della riserva, ovvero, l’Azienda regionale Foreste demaniali.
Il ripristino dell’
area archeologica dell’oasi faunistica si va ad aggiungere ad altri interventi dell’Ente gestore anch’essi volti ad un migliore utilizzo di tutto il territorio dell’area protetta.
A marzo scorso è stato attivato il servizio di
guide gratuito offerto ai visitatori dell’oasi faunistica a cui si aggiungerà presto l’oasi marina protetta, e, probabilmente tra pochi giorni, anche le suggestive vasche scavate negli scogli della riserva ed utilizzate, duemila anni fa, per la trasformazione e lavorazione del pesce saranno visitabili.

15.04.2008

Agrigento im Tal der Tempel in Sizilien

Agrigento im Tal der Tempel
Das berühmte Tal der Tempel, eines der interessantesten archäologischen Stätten der Insel. Als Kulisse eine Skyline von Hochhäusern, die in Sizilien ihresgleichen sucht. Unsichtbar dahinter das reizvolle, mittelalterlich und barock geprägte Zentrum.

Agrigento hat viele Gesichter. Die Busladungen von Touristen, die mal schnell die Tempel Die Reste des mächtigen griechischen Akraga, von den Römern in Agrigentum umbenannt, die beeindruckende Reihe von Tempeln inmitten einer heitern, lichten Landschaft sich auch völlig zu Recht der Hauptanziehungspunkt der Stadt. Eine Reihe von Tempeln im Tal der Tempel haben den Ruhm von Agrigento ausgemacht, heute im einheitlichen Honiggelb waren sie früher mit Stuck verkleidet und bunt bemalt.
Es wird vermutet, dass der Platz schon früh von einer Ansiedelung der Sikaner eingenommen war, denn ihnen wird das weit in den Fels geschlagene Gängesystem zugeschrieben. Außerdem wurde eine vorgriechische Nekropole westlich der Stadt gefunden.

Um das Jahr 582 v. Chr. errichteten Auswanderer aus Gela und Rhodos hier die Stadt Akragas, die später in der Römerzeit Agrigentum genannt wurde.

Zur Geschichte der antiken Stadt siehe: Archäologische Stätten von Agrigent

Als die Araber im Jahre 829 n. Chr. Agrigentum eroberten, stand an der Stelle der antiken Stadt nur noch ein unbedeutendes Dorf auf dem nördlichen Hügel der antiken Siedlung, der ehemaligen Akropolis. Unter dem Namen Kerkent oder Gergent entstand dort eine bedeutende berberische Siedlung, die sich zu einem Zentrum der muslimischen Besiedlung Siziliens entwickelte und mit dem arabischen Palermo um die Vorherrschaft konkurrierte.

1087 wurde Gergent von den Normannen erobert. Roger II. errichtete hier ein Bistum. Unter anderem durch den Handel mit Nordafrika und durch die Landwirtschaft wurde Gergent zu einer wohlhabenden Stadt. Der Ort konzentrierte sich zunächst auf den Westteil des Girgenti-Hügels. Dort stehen auch die ältesten Kirchen Agrigents, der Dom San Gerlando und S. Maria dei Greci. Östlich des ursprünglichen Orts (etwa östlich der Via Bac-Bac) entstand im 13. Jahrhundert ein Neubauviertel, das vor allem durch die Familie Chiaramonte errichtet wurde, die eine der bedeutendsten Adelsfamilien Siziliens im späten Mittelalter war. Die Familie Chiaramonte ließ auch das spätgotische Kloster S. Spirito errichten.

Mit der Ausweisung der Araber durch Friedrich II. verlor die Stadt wirtschaftlich an Bedeutung. Daher fand in den folgenden Jahrhunderten auch keine größere Bautätigkeit statt. Unter spanischer und bourbonischer Herrschaft sank Girgenti, wie die Stadt inzwischen genannt wurde, wieder zu einer unbedeutenden Provinzstadt ab. Lediglich die Sakralbaukunst nahm ab dem 16. Jahrhundert noch einen Aufschwung, was durch Kirchen wie San Lorenzo und San Domenico bezeugt ist. Im Jahr 1927 nahm die Stadt den latinisierten Namen Agrigent an.

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