07.03.2008

zur Krokus und Narzissenzeit in den Hermannshof in Weinheim

Der Hermannshof
ein Kleinod mitten in Weinheim. Hier gedeihen über 2500 Staudenarten und seltene Gehölze. Er ist ein privater Schau-und Sichtungsgarten, der öffentlich zugänglich ist. Das Herrenhaus war ursprünglich Sitz der Industriellenfamilie Freudenberg.
Ab 1. März gelten wieder die Sommer-Öffnungszeiten, d.h. der Garten ist täglich geöffnet. Im März von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, ab April von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr.
Die Frühlingssonne wärmt den Boden und lockt die Zwiebelpflanzen ans Licht. Aufgrund der milden Witterung blühen bereits die ersten Narzissen seit Ende Februar. Die blühenden Kleinblumenzwiebeln wie Schneestolz (Chionodoxa) und Blaustern (Scilla) zaubern farbige Teppiche in den Garten. Im Gehölzrand finden sich Lenzrosen (Helleborus) und Alpenveilchen (Cyclamen) in Vollblüte.Aber auch einige Gehölze bieten derzeit Blütenfülle: Zierquitte, Papierstrauch und Schweifähre. Die ersten Knospen der Mandelbäume sind geöffnet. Eine besondere Attraktion ist die Silber-Akazie (Acacia dealbata), die derzeit in Vollblüte steht und mit ihrem außergewöhnlich leuchtenden Gelb mediterrane Frühlings-Atmosphäre verbreitet. mehr>>>

Zu Fuß bis zu den Kratern des Ätna

Majestätisch thront der Ätna über der sizilianischen Ebene.
Aus der Ferne wirkt der Berg unerschütterlich. Doch die Fassade täuscht. Unter der Oberfläche des größten aktiven Vulkans in Europa brodelt es gewaltig.
Jeden Moment kann es krachen. Dennoch - oder gerade deswegen - boomt der Ätnatourismus seit Jahren. Die Besteigung der rauchenden Gipfelkrater gehört zu den eindruckvollsten Erlebnissen einer Sizilien-Reise.
Handschuhe und Mütze müssen mit ins Gepäck. Zwar heizt die Sonne schon seit Tagen die sizilianische Ostküste auf, doch am wolkenverhangenen Berg ist davon nichts zu spüren. Auf 1900 Meter Höhe liegt das Rifugio Sapienza, der zentrale Treffpunkt für Ätnatouristen. Hier startet die Seilbahn, die Schaulustige und Tourengänger in die Nähe der Krater befördert.
Touristennepp entgehen
Obwohl die steinig-staubige Landschaft rund um den Groß-Parkplatz kaum karger sein könnte, geht es im Rifugio zu wie auf einem Rummelplatz: Souvenirhändler, Postkartenverkäufer, Barbesitzer und selbsternannte Reiseführer buhlen um die Aufmerksamkeit der zahlungskräftigen Besucher. Wer dem Touristen-Nepp entgehen möchte, bucht am besten frühzeitig eine professionell geführte Tour.
Zunächst geht es mit der Seilbahn und geländegängigen Bussen durch die Wolkendecke hindurch auf 2700 Meter Höhe - mitten hinein in eine sonnenbeschienene Steinwüste. Hier trennen sich die Wege von ambitionierten Wanderern und Panoramatouristen. Wer sich bei keiner Tour angemeldet hat, muss sich damit begnügen, die Nuovi Coni - die durch den Ausbruch im Winter 2002 neu entstanden kleinen Krater - zu bewundern. Die Gruppe um den Schweizer Bergführer Andrea Ercolani nimmt dagegen Kurs auf den Zentralkrater in 3300 Meter Höhe.
Ungelenkes Balancieren
Die erste Etappe führt über eine Geröllstraße aus erkalteten Lavabrocken. Während die Gruppe ungelenk über den scharfkantigen schwarzen Untergrund balanciert, gibt Ercolani einen Überblick über die Geschichte des Vulkans: Vier Hauptkrater haben sich in den vergangenen Jahrtausenden in den Berg gesprengt. Durch neue Ausbrüche bilden sich immer neue Krater, ihre Ränder haben nie lange Bestand. Daher kann man die Höhe des Ätna auch nicht auf den Meter genau angeben. Schon einen Tag später könnte die Zahl veraltet sein.
Bislang ist noch kein Grummeln zu hören. Nur ein eiskalter Wind pfeift den Wanderern um die Ohren. Der Weg nach oben ist beschwerlich, aber die Aussicht, die sich über das sizilianische Landesinnere bietet, belohnt die Strapazen: Bei klarem Wetter reicht der Blick vom Thyrrenischen Meer im Norden bis zum Ionischen Meer an der Südostküste der Insel.
Luft wird dünner
Nach drei Stunden Aufstieg durch eine graue Mondlandschaft wird die Luft immer dünner. Aus allen Bodenritzen dringt Schwefel, der Wind bläst stürmischer und sticht wie mit Messern aus Eis auf ungeschützte Stellen im Gesicht ein. «Wenn wir jetzt gleich zum Kraterrand kommen, und ihr hört einen Knall: Keine Panik!», ruft Ercolani, «Rucksack auf den Kopf und langsam runtergehen! Nicht rennen!» Gefährlich sei der Abstecher zum Kraterrand normalerweise nicht, erklärt der Vulkanführer.
Über Funk sei er mit einer seismologischen Überwachungsstation verbunden, die jedes Zucken des Berges registriert. Größere Ausbrüche lassen sich rechtzeitig vorhersagen, aber Gesteinsbrocken, die unvermittelt aus dem rauchenden Schlund geschleudert werden, könnten unangenehm werden.
Atemberaubender Blick
Der Blick in den Krater ist im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. Ein betäubender Schwefelgestank frisst sich durch die als Mundschutz mitgebrachten Tücher, brennt in den Rachen und schnürt den Atem ab. Ercolani rollt einen Stein den Hang hinab, der nach kurzer Zeit im Vulkannebel verschwindet. Irgendwann ist ein dumpfer Knall zu hören. Das explosive Gemisch scheint nicht besonders weit entfernt. Ercolani treibt zur Eile an, zu lange sollte man nicht bleiben. Die Hälfte der Gruppe hustet. Gesund ist die Bergluft hier oben sicherlich nicht.
Der Abstieg gestaltet sich bequemer als erwartet. Nach einer Pause im Windschatten bizarrer Lavaformationen geht es an einem weiteren Krater vorbei zu einem aschgrauen Sandhang. «Jetzt dürft ihr Skifahren!» ruft Ercolani und spurtet los. «Immer mit den Fersen voran!» Tatsächlich lassen sich die 600 Höhenmeter mit Freestyle-Technik in nur wenigen Minuten zurücklegen. Kurze Zeit später ist das Rifugio erreicht. Dort wird schon der nächste Trip geplant: Man sollte zum richtigen Skifahren wiederkommen - bis in den Juni hinein liegt auf der Nordseite des Vulkans Schnee. (Caroline Mayer, dpa)

Sicily for you

06.03.2008

Deutschlands Milliardäre - nur sieben sind unter 50

Sie sind superreich, fast durchweg männlich – und nicht mehr ganz jung: Die Liste der Milliardäre aus Deutschland wird von Industriepatriarchen und Handelssenioren dominiert. Gerade mal sieben der 60 deutschen Milliardäre sind jünger als 50 - SPIEGEL ONLINE stellt sie vor.
Hamburg - Er ist anders als die anderen. Der Westerwälder Ralph Dommermuth ist erst 44 Jahre alt, und das World Wide Web hat ihn reich gemacht. Als Chef der United Internet AG hat der Selfmademan es laut dem neuen "Forbes"-Ranking zu einem Vermögen von etwa 1,6 Milliarden Dollar (1,05 Milliarden Euro) gebracht.
Milliardär Dommermuth: Reich dank Web
Die übrigen Milliardäre aus Deutschland zählen meist zu den älteren Semestern. Gerade mal sieben der laut "Forbes" 60 reichsten Deutschen sind unter 50. Und fast alle haben ihr Geld in der Old Economy verdient – mit Lebensmitteln, Autos, Zeitungen. Die beiden reichsten Deutschen, die Brüder Albrecht, haben ihre Discounterkette Aldi gleich nach dem Krieg aufgebaut. Mark Zuckerberg, 23 Jahre alt und "Facebook"-Milliardär aus Kalifornien, wäre hierzulande ein Exot.
Eine der wenigen jungen Milliardäre aus Deutschland ist Susanne Klatten - mit 45 Jahren ist sie die reichste Frau des Landes. Klatten stammt aus der Industriellenfamilie Quandt, die trotz ihres Reichtums öffentlich wenig in Erscheinung tritt. Lange hielt sich Susanne Klatten gänzlich im Hintergrund, bis sie in den Aufsichtsrat des Chemiekonzerns Altana eintrat.

04.03.2008

Sizilien..alle waren schon mal da

Die Phönizier, natürlich die Griechen und Römer, die Araber, die Normannen, die Byzantiner, die Staufer, die Aragonesen, die Habsburger, die Bourbonen. Über drei Jahrtausende hinweg brachte jede Herrschaft neue Einflüsse auf die größte Mittelmeerinsel mit. Verantwortlich für diesen Schmelztiegel derart vieler Kulturen sind die strategisch-geografisch ausgezeichnete Position Siziliens im Herzen des Binnenmeeres und die ausnehmende Toleranz seiner Bewohner und Eroberer. Alles Alte wurde respektiert, weiter genutzt, niemals völlig zerstört, so dass sich bis heute
eine einzigartige künstlerische wie kulturelle Vielfalt bewahrt hat.

Warum kommen nicht auch Sie einmal vorbei?
Ostern auf Sizilien

Verwirrter Mann hält Polizei in Atem

Weinheim (ddp). Ein offenbar verwirrter Mann hat über zehn Stunden die Polizei im baden-württembergischen Weinheim in Atem gehalten. Nach Polizeiangaben hatte der Mann in der Nacht zunächst ein Auto auf Bahngleisen abgestellt. Ein Straßenbahnfahrer musste eine Vollbremsung einleiten, um eine Kollision zu verhindern. Wenige Stunden später alarmierte eine Bürgerin die Polizei, weil ein Mann auf einen geparkten Pkw einschlug. Kurz darauf rief eine weitere Frau an und berichtete von einem Mann, der mit einer Eisenstange auf ihr Auto eindrosch. Die Ermittler vermuteten bereits, dass es sich um ein- und dieselbe Person handelte, konnten den Randalierer aber zunächst nicht ausfindig machen.
Gut zwei Stunden später wurde schließlich gemeldet, dass ein Mann in eine Wohnung eingebrochen war und dort das Mobiliar zertrümmerte. Dem Täter gelang erneut die Flucht. Erst nachdem er auch noch eine Scheune in Brand gesteckt hatte, wurde der 41-Jährige von Polizisten festgenommen. Ein Arzt veranlasste seine Einweisung in die Psychiatrie.

02.03.2008

Kreuzfluege anstatt Kreuzfahrt

Größter Anbieter für Kreuzflüge ist in Deutschland Hapag Lloyd. 2008 werden fünf verschiedene Routen ins Programm genommen, wahlweise durch Asien, Afrika und Südamerika. Die Flüge starten alle in Hamburg, 17 Tage dauert die spannende Reise insgesamt. Auf der Asien-Route, die als erste am 27. Dezember startet, werden zum Beispiel die Städte Chiang Mai (Thailand) Hanoi (Vietnam) und Kathmandu (Nepal) besucht.

Geflogen wird mit einem Jet der Luxusklasse – bei so viel Aufenthalt an Bord hat schließlich Komfort Priorität. Für die Kreuzflüge wird derzeit eine Boeing ausgestattet, der Flieger mit dem Namen „Albert Ballin“ soll im Oktober fertig sein. Neben einer First- und einer Businessclass ist auch eine sogenannte Club Class an Bord – gemütliche Viererplätze mit gemeinsamem Tisch dazwischen.

Maximal 52 Passagiere können mitfliegen, an Bord ist ständig ein Arzt, mehrere Lektoren, die das Hintergrundwissen zu den Reiseziele liefern, und genügend Personal für ein wahres Gourmetcatering. Übernachtet wird nicht im Flieger, sondern in den verschiedensten Luxushotels.
Das hat natürlich seinen Preis: Der Trip durch Asien beispielsweise kostet satte 29.960 Euro ....mehr Infos zu den Nobel-Kreuzflügen finden Sie hier...


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01.03.2008

Hirschhorn am Neckar

Ausflugsmöglichkeiten nahe Weinheim
Hirschhorn, die ,,Perle des Neckartals", überall ist Vergangenheit sichtbar, Romantik liegt in der Luft.

Die Burganlage, auf einer Bergnase erbaut, ist ein Nachlass der Herren von Hirschhorn, einem bedeutenden deutschen Rittergeschlecht.
In halber Höhe zwischen Burg und Stadt liegt das ehemalige Karmeliterkloster mit seiner sehenswerten gotischen Kirche. An der Landspitze der Neckarschleife der Ortsteil Ersheim, erstmals in einer Urkunde des Klosters Lorsch 773 erwähnt, mit der wohl ältesten Kirche des unteren Neckartales. Hier beginnt auch die Zeitrechnung von Hirschhorn. Inzwischen längst über seine engen Mauern hinausgewachsen, auch modern geworden, bietet Hirschhorn seinen Gästen beste Unterkunftsmöglichkeiten, ein reichliches Gastronomie-Angebot und vielfältige Freizeitgestaltung.
Ob zu Fuß, per Rad oder mit dem Boot, reizvolle Landschaften und interessante Ausflugsziele erschließen sich dem Besucher. Auch die zahlreich stattfindenden Veranstaltungen sind Anziehungspunkt für jung und alt. Dabei begegnet der Besucher häufig Kultur und Brauchtum.
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